PostgreSQL
Quelloffen, streng,
erweiterbar
PostgreSQL ist ein objektrelationales Datenbanksystem mit langer Geschichte und strengem Umgang mit Datentypen. Es ist die übliche Wahl, wenn Datenmodelle komplexer werden, viele Schreibzugriffe gleichzeitig stattfinden oder Erweiterungen gebraucht werden.
Wofür PostgreSQL gebaut ist
PostgreSQL wird seit den 1990er-Jahren von einer offenen Entwicklergemeinschaft unter einer freizügigen Lizenz weiterentwickelt. Es ist objektrelational, hält sich eng an den SQL-Standard und ist streng bei Datentypen — was beim Entwickeln gelegentlich unbequem ist und im Betrieb dafür sorgt, dass weniger Unsinn in der Tabelle landet.
Technisch fällt vor allem die Nebenläufigkeit auf: Über Multiversion Concurrency Control blockieren sich Lese- und Schreibzugriffe nicht gegenseitig. Dazu kommen Fähigkeiten, die sonst eigene Systeme brauchen — JSONB für halbstrukturierte Daten, Volltextsuche, Fensterfunktionen, materialisierte Sichten.
Erweiterbar ist es ebenfalls: Erweiterungen wie PostGIS für Geodaten oder pgvector für Einbettungen aus KI-Modellen haben eigene Ökosysteme. Die gängigen betreiben wir mit; bei entlegeneren sehen wir vorher hinein, weil sie an Versionssprüngen hängen können.
- Objektrelational, nah am SQL-Standard
- MVCC: Lesen blockiert Schreiben nicht
- JSONB für halbstrukturierte Daten
- Fensterfunktionen, materialisierte Sichten
- Volltextsuche eingebaut
- Erweiterungen wie PostGIS
- Quelloffen, keine Lizenzkosten
PostgreSQL oder MySQL?
Die ehrliche Antwort zuerst: Wenn die Anwendung ein System vorschreibt, ist die Frage beantwortet. Standardsoftware und Content-Management-Systeme bringen ihre Festlegung meist mit.
Wo die Wahl offensteht, sind es in der Regel diese Punkte, die den Ausschlag geben.
Eher PostgreSQL
- Komplexe Datenmodelle und Abfragen
- Viele gleichzeitige Schreibzugriffe
- Strenge Anforderungen an Datenkonsistenz
- Geodaten oder andere Erweiterungen
Eher MySQL oder MariaDB
- Gängige Web- und Content-Anwendungen
- Die Anwendung setzt es voraus
- Vorhandenes Wissen im Team
Was wir übernehmen
Bereitstellung auf eigener VM
Die Instanz läuft auf einer eigenen virtuellen Maschine mit garantierten Ressourcen, auf Wunsch getrennt vom Applikationsserver.
MehrPflege und Sicherheitsupdates
Betriebssystem und Datenbanksoftware halten wir aktuell. Den jährlichen Versionswechsel stimmen wir vorher ab.
Überwachung und Störungsbehebung
24/7 Monitoring. Welche Reaktionszeiten gelten, wird im Vertrag festgelegt.
MehrSicherung im laufenden Betrieb
Gesichert wird im laufenden Betrieb und konsistent — die Datenbank muss dafür nicht angehalten werden. Häufigkeit und Vorhaltedauer legen wir gemeinsam fest.
MehrHäufige Fragen zu PostgreSQL
Kostet PostgreSQL Lizenzgebühren?
Nein. PostgreSQL steht unter einer freizügigen Open-Source-Lizenz; für die Datenbanksoftware selbst fallen keine Lizenzkosten an. Bezahlt werden die Ressourcen der VM und die Betreuung.
Wann ist PostgreSQL die bessere Wahl als MySQL?
Bei komplexeren Datenmodellen, vielen gleichzeitigen Schreibzugriffen, strengen Anforderungen an Datenkonsistenz und dann, wenn du Erweiterungen wie PostGIS brauchst. Bei gängigen Web- und Content-Anwendungen gibt oft die Software die Wahl vor.
Betreibt ihr PostgreSQL hochverfügbar?
Ja. Streaming-Replikation, Failover-Cluster — üblicherweise mit Patroni — und Point-in-Time-Recovery über die Write-Ahead-Logs richten wir ein und betreiben sie. Welche davon nötig ist, hängt daran, wie lange die Anwendung stehen darf und wie viel Datenverlust hinnehmbar wäre; das klären wir, bevor wir etwas bauen.
Unterstützt ihr Erweiterungen wie PostGIS?
Die gängigen ja — PostGIS für Geodaten und pgvector für Einbettungen aus KI-Modellen sind die beiden, nach denen am häufigsten gefragt wird. Was im üblichen Umfang mitkommt, betreiben wir; bei entlegeneren Erweiterungen sehen wir vorher hinein, weil sie an Versionssprüngen hängen können. Sag uns, welche die Anwendung braucht, dann bekommst du eine klare Antwort statt eines Vielleicht.
Kann ich meine bestehende PostgreSQL-Datenbank umziehen?
Grundsätzlich ja. Wie der Umzug abläuft und was er kostet, klären wir vorher — das hängt an der Größe, an der zulässigen Ausfallzeit und daran, ob parallel eine Version gewechselt wird.
Wo laufen die Datenbanken?
In unseren Rechenzentren in Hannover, Wolfsburg und Frankfurt, zertifiziert nach ISO 27001 auf Basis BSI IT-Grundschutz (BSI-IGZ-0552-2023). Kein CLOUD Act.
Wegbereiter für digitale Souveränität
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Inhabergeführt seit 1997
Als inhabergeführter Betreiber mit eigenen Rechenzentren entscheiden wir unabhängig und unterliegen ausschließlich deutschem / EU-Recht.
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24/7/365 Betrieb und Support
Wir sind für dich erreichbar: 24/7/365 Support, in deutscher oder englischer Sprache – mit 24/7 Rechenzentrumszugang für deine Colocation-Infrastruktur.
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